Seeed live beim P x P Festival in Berlin

Wer die Seeed Live Show am Sonntag in der Berliner Waldbühne verpasst hat, kann dank Arte nun doch noch einen Blick auf das Spektakel werfen.

Am Wochenende stieg das P x P Festival in der Berliner Waldbühne. Veranstalter Fetsum holte ein beachtliches LineUp in die Open Air Location und setzte damit ein akustisches und mit rund 20.000 feiernden Besuchern auch ein sehr deutliches Zeichen gegen Fremdenhass und für mehr Menschlichkeit.

Am 5 . Juni fanden sich neben Fetsum, Seeed, den Beatsteaks, Aloe Blacc, MoTrip, Namika, Elif, Dat Adam und Zugezogen Maskulin auch die eigens für das Festival gegründeten P x P Allstars, bestehend aus Max Herre, Joy Denalane, Patrice, Clueso, Megaloh, Afrob und Samy Deluxe, in der Waldbühne ein. Cro performte gemeinsam mit Teesy und Danju einen Special Showcase. Dass es dabei ziemlich heiß her ging, dürfte klar sein.

Gemeinsam sammelten die Künstler getreu dem Motto „Your Voice For Children!“ Spenden zur Hilfe für Kinder im Krieg und auf der Flucht. Konkret unterstützt werden UNICEF-Hilfsprojekte in Syrien und angrenzenden Nachbarländern, in Südsudan und in der Ukraine. Hilfslieferungen, Schutzeinrichtungen und Bildungsinitiativen helfen, Kinder vor Chaos und Gewalt zu schützen und ihnen eine Perspektive zu geben.

Arte Concert war vor Ort und hat für alle Daheimgebliebenen oder in Erinnerung schwelgenden Fans den Auftritt von Seeed aufgezeichnet. Viel Spaß!

 

Seeed live beim PxP Festival

 

Foto: Markus Werner (C-Halle, 09/2015)

Seeed

Seeed

Im Jahr 1998 entschieden sich elf junge Männer, ab sofort den ,fettesten‘ Sound der Stadt zu produzieren. Die Rede ist von Seeed und ihr Vorhaben ist ihnen gelungen.

Ihre Vision war neu und schien ungewöhnlich: sie wollten eine Art moderner Spielmannszug sein, ein jamaikanisches Soundsystem, ein mobiles Dancehall Einsatzkommando. Das waren große Ziele, vielleicht etwas gewagt, aber keinesfalls unerreichbar- wenn man die nötige Spur Verrücktheit besaß und einfach Spaß bei der ganzen Sache verspürte. Eine Formation wie diese gab es in Deutschland bis anhin nicht und das ganze Land war gespannt, was da auf alle zukam. SEEED war geboren.

Mit ihrer coolen und lässigen Art und ihrem ergreifenden Bewusstsein verkörperten Seeed die moderne, multikulturelle Hauptstadt. Sie spielten regelmäßig im Line-Up des bekannten Berliner Festivals ,Karneval der Kulturen‘ und trafen mit ihrer Hymne “Dickes B.” mitten ins Herz aller Berlin-Fans. Hunderte ausverkaufte Shows bis zu den größten Hallen, unzählige Awards und Auszeichnungen, Top-Ten-Platzierungen, hunderttausende verkaufte Platten und Gold und Platin für ihre Alben “Music Monks”, “Next!”, „Live“ und „Seeed“: – SEEED brachen alle Rekorde.

Auch wenn die Band zwischen 2007 und 2009 eine Pause einlegte und sich die Mitglieder eigenenen Projekten widmeten, versprühen sie heute ihren Charme wie eh und je. Ihr Auftreten, ihr Style und die visuelle Umsetzung ihres Sounds, Tanz und Bewegung und die nicht zu versiegen scheinende Energie, die aus allen elf Bandmitgliedern von SEEED heraussticht, macht die Band auch im Jahr 2016 zu einem Must-See!

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“If Glastonbury gave awards for explosive musical fusion and dazzling old-school showmanship, Seeed would have won both this year”, UK’s The Times wrote after SEEED had torched everything with their monstrous sound at the Glastonbury Festival 2005.

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